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UX Design

Die Akzeptanz und den Erfolg einer Finanzsoftware steigern

disphere news

Häufig hört man aus dem Versicherungsumfeld, die neue Anwendung wird nicht genutzt oder die Vermittler beschweren sich. „…dabei haben wir uns soviel Mühe gegeben eine gute Anwendung bereitzustellen.“ Gerne ist damit der Rollout Prozess abgeschlossen und die Organisation kümmert sich um die nächste Herausforderung. Die teure Anwendung dümpelt damit in der Vertriebsorganisation herum und führt neben Frust bei den Vermittlern zu einem schlechten Image und mit Sicherheit zu laufenden Pflege- und Erweiterungskosten.

Gerade Versicherungsunternehmen haben die besondere Herausforderung neue Anwendungen, häufig mit einem hohen Komplexitätsgrad, an Organisationen auszurollen, die wirtschaftlich unabhängig als Makler, Vermittler und Bankberater im Markt agieren. Der disziplinarische Zugriff fehlt. Damit können Schulungspläne nicht verbindlich umgesetzt werden. Motivation und Einarbeitung beschränken sich auf freiwilliges Engagement und vielleicht noch Webinare sowie das ein oder andere Videoformat. Ein direktes Feedback und eine Nachverfolgung der Anwendungsnutzung entfallen vollständig.

Dabei ist es einfach erfolgreiche Anwendungen zu kreieren, wenn ein paar Grundregeln befolgt werden.

Optimal umgesetzt kann eine gute UX

  • eine hohe Akzeptanz und damit Nutzungsquote einer Anwendung,
  • geringe Fehler in der Bedienung
  • sowie einen reduziert Supportaufwand für den Versicherer erzielen.

Hier sind die Hersteller von Anwendungen aus dem B2C-Umfeld schon deutlich weiter. Für die neue Bahn-App oder den Hotelvergleich gibt es schließlich kein Schulungsprogramm. Wenn einem die App nicht gefällt wird sie sofort wieder gelöscht.

Bei der UX-Gestaltung wird einem ganzheitlichen Designansatz gefolgt – also der Gestaltung des Erlebnisses vor, während und nach der Nutzung einer Anwendung.

Die Regeln, für gutes UX Design:

  • Sie müssen Ihre Anwender kennen und eine gute Vorstellung davon haben, was ein Finanzvermittler tatsächlich will und braucht.
  • Ein gutes UX ist einfach und konsistent. Benutzer sollten keine Anweisungen lesen müssen, um die Anwendung zu verstehen.
  • Die Bedienbarkeit sollte mit „echten“ Anwendern erarbeitet und das Design laufend optimiert werden.
  • Die Informationen reduziert darstellen. Eine 2016 von Microsoft durchgeführte Studie ergab, dass die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne der Anwender von 12 Sekunden auf 8 Sekunden gesunken ist.
  • Zunächst einen Prototypen der Anwendung entwickeln, um die Akzeptanz zu testen.

Ich interessiere mich für UX-Muster.
Bitte senden Sie mir weiteres Informationsmaterial.